Nein, Du bist nicht schuld!

Wenn Training mit Deinem Hund nicht funktionieren will, Ihr ein gestecktes Ziel nicht erreichen könnt, dann liegt es nicht immer daran, dass Du irgendetwas verkehrt machst. Lass Dir das nicht einreden!

 

Ich mag es wirklich nicht mehr lesen! 

 

Vielleicht hast Du auch schon mal gehört: «Wenn Training nicht funktioniert, dann liegt es sicher nicht am Hund!» Kennst Du das schlagartig schlechte Gewissen, das Dir dabei den Rücken hochkriecht? Das Gefühl, völlig beklopft zu sein; unfähig, Dich in Deinen Hund einzufühlen; unfähig, seine Signale wahrzunehmen und offensichtlich zu faul oder zu doof zu sein, um Deinen Hund bedürfnisgerecht zu befriedigen. Sicher willst Du Dich nicht als schlechte(r) HundehalterIn fühlen und das brauchst Du auch nicht!

 

Der Hund ist NICHT das Mass aller Dinge. Genauso wenig oder soviel, wie der Mensch :)

Es braucht sie Beide für ein gutes Gelingen und ein harmonisches Miteinander!

 

Mir ist es ein Bedürfnis, bei der teamorientierten und systemischen Begleitung von Mensch-Hund-Teams, dass kein Schuldiger gesucht und auch keine Partei ergriffen wird. Es sei denn, es ist Gewalt im Spiel! Ich möchte nicht vorschnell verurteilen und meine Erfahrung und mein Wissen nicht über die Bedürfnisse und die Wünsche oder Mühen jedes einzelnen stellen, sondern sie meinen Kunden – zwei- und vierbeinig - zur Verfügung stellen! Das erlebe ich als bereichernd und hilfreich. 

 

Teamorientierung ist also gefragt!

 

Teamorientiert begleiten heisst für mich, allparteilich begleiten. Mit Blick für Hund UND Mensch.  Was braucht das Team? Was kann es schon? Woran hat es Spass? Wie kann ich es motivieren, inspirieren und begeistern? Welche meiner Talente, welche Erfahrung und welches Wissen passen genau zu diesem Team und wie können wir gemeinsam einen gangbaren Weg finden? Diese Fragen sind die Grundlage für individuelles und systemischen Arbeiten für und mit den Möglichkeiten jedes einzigartigen Mensch-Hund-Teams.

 

Ursachenforschung und Verständnis!

 

Warum etwas nicht klappt, warum etwas grade frustrierend ist, das kann viele Ursachen haben. Zum Teil können diese Ursachen in der Vergangenheit liegen, möglicherweise sogar vor der Geburt. Eventuell sind sie genetisch bedingt oder auch verursacht durch hormonelle Verschiebungen, Schmerzen, Krankheiten, einer Kombination daraus, oder durch etwas ganz anderes. Es braucht Erfahrung, Wissen, Verständnis und einen empathischen Blick mit Herz und Verstand. Es braucht Ganzheitlichkeit im Umgang. 

 

Es gibt nicht DEN richtigen Weg; die richtige Methode, die für alle stimmt.

Es gibt genau den Weg, der für Dich und Deinen Hund passend ist, nur Ihr Beide könnt mit kompetenter Hilfe herausfinden, wie dieser aussehen wird.

 

Deine

Franziska Müller

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